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Kaminrückwände & Rauchfangstürze

Hitzebeständige Kaminrückwände und Rauchfangstürze

Hitzebeständige Kaminrückwände aus Beton und passende Rauchfangstürze sind für den Bau oder die Sanierung traditioneller offener Kamine vorgesehen. Die einteilige Kaminrückwand bildet die hitzebelastete Rückseite des Feuerraums, während der passende Sturz den Rauchfang ausbildet und die Verbrennungsgase zum Schornstein leitet. Beide Produkte sind in den Nenngrößen 16 Zoll und 18 Zoll erhältlich und für eine maximale Temperatur von 1400 °C ausgelegt. Die Nenngröße entspricht nicht der Gesamtbreite. Prüfen Sie daher vor der Bestellung die inneren und äußeren Abmessungen der Kaminrückwand sowie Kaminöffnung, Feuerrost und Schornsteinanordnung. Der Rauchfangsturz ist ein Formteil für den Rauchfang und kein ausgewiesener tragender Sturz zur Abstützung von Mauerwerk. Die einwandfreie Funktion hängt außerdem von ausreichendem Bewegungsspiel für die Wärmeausdehnung, kompatiblen Dämm- und Dichtmaterialien, kontrollierter Trocknung und schrittweisem ersten Anheizen, ausreichender Verbrennungsluft sowie einem geeigneten und gewarteten Abgasweg ab.

  1. Hitzebeständige Kaminrückwand aus Beton
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    Hitzebeständige Kaminrückwand aus Beton
    Ab 106,74 € 89,70 € Regular Price 154,70 € 130,00 €

    Hitzebeständige Beton Kaminrückwand. Eine Feuerfeste Rückwand für Kamine für die Montage auf den Rückwänden von Kaminen. Nominalmaß: 400 mm und 460 mm. Eventuelle Freiräume hinter der Rückwand können mit Vitcas Vermiculite Leichtbeton ausgefüllt werden.

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  2. Hitzebeständiger Kaminsturz
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    Hitzebeständiger Kaminsturz
    Ab 30,93 € 25,99 € Regular Price 77,35 € 65,00 €

    VITCAS Hitzebeständiger Kaminsturz. 400mm und 460mm. Für die Verwendung in traditionellen Kaminen mit offenen Feuer. Hilft mehr Wärme im Raum zu behalten, verhindert das Entstehen von Kohlenmonoxid und dient als dekoratives Element für den Kamin. Wird in Verbindung mit den Vitcas Hitzebeständigen Beton Kaminrückwänden verwendet.

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Auswahl von Kaminrückwänden und Rauchfangstürzen

Ein traditioneller offener Kamin muss hoher Strahlungswärme standhalten und zugleich einen freien Abzugsweg für Rauch und Verbrennungsgase in den Schornstein gewährleisten. Kaminrückwand und Rauchfangsturz erfüllen unterschiedliche, jedoch aufeinander abgestimmte Funktionen. Sie sollten als kompatible Komponenten der gesamten Kaminkonstruktion ausgewählt werden und nicht allein anhand einer nominalen Zollgröße.

Funktion der einzelnen Kaminkomponenten

KomponenteHauptfunktionAuswahlkriterienWichtige Einschränkung
Hitzebeständige Kaminrückwand aus BetonBildet die hitzebelastete Rückseite des Feuerraums eines offenen Kamins und schützt das dahinterliegende Mauerwerk vor direkter Flammeneinwirkung und Strahlungswärme.Nenngröße, innere und äußere Breite, Höhe, Tiefe, Kaminöffnung sowie Kompatibilität mit Feuerrost und Rauchfangsturz.Sie muss mit ausreichendem Bewegungsspiel für die Wärmeausdehnung eingebaut werden und ersetzt weder eine fachgerecht ausgelegte Feuerstätte noch einen geeigneten Kaminboden oder Abgasweg.
Hitzebeständiger RauchfangsturzBildet zusammen mit der Kaminrückwand den Rauchfang und leitet die Verbrennungsgase zum Schornstein.Passende Nenngröße, korrekte Ausrichtung, Rauchfangöffnung sowie Kompatibilität mit Kaminrückwand und Schornsteingeometrie.Es handelt sich um ein Formteil für den Rauchfang, nicht um einen ausgewiesenen tragenden Sturz zur Abstützung von Mauerwerk oder eines Kaminschachts.

Nenngrößen und tatsächliche Abmessungen der Kaminrückwände

Die Bezeichnungen 16 Zoll und 18 Zoll sind Nenngrößen für den Kamin. Sie geben nicht die Gesamtbreite der Kaminrückwand an. Prüfen Sie die Produktabmessungen, um die Passform zu bestätigen und die vorgeschriebenen Einbauabstände einzuhalten.

NenngrößeInnere Breite vornÄußere Breite vornGesamthöheGesamttiefe
16 Zoll15,5 Zoll / 39,5 cm19 Zoll / 48,5 cm22,25 Zoll / 56,5 cm8,5 Zoll / 21,6 cm
18 Zoll17,5 Zoll / 44,5 cm22 Zoll / 56 cm22,25 Zoll / 56,5 cm8,5 Zoll / 21,6 cm

Ermitteln Sie vor der Bestellung Breite und Höhe der Kaminöffnung, die verfügbare Tiefe, die Abmessungen des Feuerrosts oder Feuerkorbs sowie die Position des Rauchfangs. Weichen eine Zeichnung und eine Nenngrößenangabe voneinander ab, sind die aktuelle Maßzeichnung oder eine schriftliche Bestätigung der Abmessungen des gelieferten Bauteils maßgeblich. Gehen Sie nicht davon aus, dass ein vorhandener Feuerrost mit 16 oder 18 Zoll allein deshalb passt, weil die Kaminrückwand dieselbe Nenngröße trägt.

Temperaturbeständigkeit und vorgesehene Verwendung

Für die Kaminrückwand aus Beton und den passenden Rauchfangsturz ist eine maximale Temperaturbeständigkeit von 1400 °C angegeben. Beide sind für traditionelle offene Kamine vorgesehen. Die Temperaturangabe bezeichnet die ausgewiesene thermische Belastbarkeit des Bauteils. Sie bestätigt für sich allein weder die Leistung und Sicherheit noch die Vorschriftsmäßigkeit der fertiggestellten Feuerstätte. Wärmeverteilung, Brennstoffmenge, Lüftung, Schornsteinzug, Einbaudetails und Temperaturwechsel beeinflussen die tatsächlichen Einsatzbedingungen.

Diese Komponenten dürfen nicht in einen geschlossenen Kaminofen, Kamineinsatz, eine Gasfeuerstätte oder einen gerätespezifischen Feuerraum eingebaut werden, sofern der Gerätehersteller und der verantwortliche Fachbetrieb die Kompatibilität nicht ausdrücklich bestätigt haben. Gerätebauteile dürfen nicht verändert werden, um eine für einen traditionellen offenen Kamin vorgesehene Rückwand einzubauen.

Ausbildung des Rauchfangs

Der Rauchfang ist der verengte Übergang zwischen Feuerraum und Schornstein. Seine Geometrie beeinflusst, wie die Verbrennungsgase in den Abgasweg strömen. Gemäß der aktuellen Einbauanleitung muss der Abstand zwischen Kaminrückwand und Rauchfangsturz 110 mm ± 10 mm betragen. Dieses Maß ist zusammen mit der Kaminöffnung und der Schornsteinauslegung zu berücksichtigen.

Gemäß Produktanleitung wird der Rauchfangsturz auf seiner gebogenen Seite eingebaut, wobei die U-förmige Öffnung zur Rückseite des Kamins zeigt. Prüfen Sie vor Beginn der Arbeiten die aktuelle Einbauzeichnung, da ein umgekehrter oder falsch positionierter Einbau die Geometrie des Rauchfangs verändern kann.

Ein Rauchfangsturz verhindert nicht die Entstehung von Kohlenmonoxid. Für den sicheren Abzug der Verbrennungsgase sind eine ausreichende Verbrennungsluftzufuhr, geeignete Raumlüftung, ein korrekt dimensionierter und freier Schornstein beziehungsweise Abgasweg sowie eine fachgerechte Inbetriebnahme und Wartung erforderlich. Soweit nach den geltenden Vorschriften vorgeschrieben, ist außerdem ein normgerechter Kohlenmonoxidmelder unerlässlich.

Rauchfangsturz und tragender Kaminsturz im Vergleich

Die Bezeichnung „Rauchfangsturz“ beschreibt die Position des Bauteils und seine Funktion bei der Ausbildung des Rauchfangs. Er darf nicht mit einem tragenden Kaminsturz verwechselt werden, der Mauerwerk, einen Kaminschacht oder andere Lasten aufnimmt. Für dieses Produkt sind weder eine statische Spannweite und Tragfähigkeit noch Angaben zur Bewehrung ausgewiesen.

Wenn Mauerwerk abgestützt werden muss, ist für die Öffnung eine separat geplante und fachgerecht eingebaute Tragkonstruktion erforderlich. Die Auslegung muss durch eine fachkundige Person erfolgen, die den vorhandenen Aufbau, die Auflagerlänge, Spannweite, Lasten, Temperaturbelastung und einschlägigen baurechtlichen Anforderungen beurteilen kann. Der Rauchfangsturz darf nicht mit statischen Lasten belastet werden, sofern dies nicht ausdrücklich durch eine aktuelle, projektspezifische technische Erklärung zugelassen ist.

Berücksichtigung der Wärmeausdehnung

Kaminrückwände werden wiederholt erwärmt und abgekühlt und dürfen daher nicht starr im umgebenden Mauerwerk eingespannt sein. Sehen Sie gemäß der aktuellen Produktanleitung an der Rückseite und den Seiten ausreichend Bewegungsraum vor. Bei einem eingespannten feuerfesten Bauteil besteht eine erhöhte Gefahr von Spannungsrissen oder einer Verschiebung angrenzender Bauteile infolge wiederholter Temperaturwechsel.

Die veröffentlichte Einbaumethode sieht einen Abstandhalter aus Wellpappe um die Rückseite der Kaminrückwand vor, der während der Montage eine Dehnungsfuge herstellt. Anschließend wird der Hohlraum dahinter mit Vermiculit-Dämmmasse verfüllt. Der Bereich oberhalb der Kaminrückwand und unterhalb des hinteren Schornsteinbereichs wird danach mit hitzebeständigem Estrich ausgebildet. An der Vorderseite wird der Spalt zwischen Kaminrückwand und Kaminverkleidung mit einer geeigneten Hochtemperatur-Dämmschnur ausgestopft und mit einem passenden hitzebeständigen Dichtstoff abgeschlossen. Diese Materialien erfüllen unterschiedliche Funktionen. Ersetzen Sie die komprimierbare Abdichtung nicht durch eine starre Mörtelfuge.

Befolgen Sie die jeweils aktuelle Anleitung der verwendeten Produkte, insbesondere zu Mischung, Auftragsstärke, Aushärtung und Temperaturgrenzen. Kaminrückwand und sämtliche Einbaumaterialien müssen vor der Verwendung trocken gehalten werden. Vorhandene Feuchtigkeit, Salzausblühungen, loses Mauerwerk und alter Mörtel sind vor dem Einbau der neuen Komponenten zu prüfen und fachgerecht zu beseitigen.

Trocknung und erstes Anheizen

In der Kaminrückwand, der Dämmfüllung oder der umgebenden Konstruktion verbliebene Feuchtigkeit muss langsam entweichen können. Lagern Sie die Komponenten vor dem Einbau geschützt und trocken. Laut Produktanleitung darf eine zuvor ungeschützt im Freien gelagerte Kaminrückwand frühestens drei Tage nach dem Einbau befeuert werden. Je nach Trägermaterialien, Umgebungsbedingungen oder Projektspezifikation kann eine längere Trocknungszeit erforderlich sein.

Beginnen Sie mit einem kleinen Feuer von kurzer Dauer und lassen Sie die gesamte Konstruktion anschließend abkühlen. Steigern Sie Dauer und Intensität bei den folgenden Heizvorgängen schrittweise. Wird feuchtes oder neu eingebautes feuerfestes Material plötzlich starker Hitze ausgesetzt, können Dampfdruck, übermäßige thermische Spannungen, Risse oder Oberflächenschäden entstehen. Verwenden Sie niemals ein starkes Feuer, um die Trocknung zu beschleunigen.

Lüftung, Schornsteinzustand und Inbetriebnahme

Ein offener Kamin entnimmt die Verbrennungsluft dem Raum und führt die Verbrennungsgase über den Schornstein ab. Vor der Nutzung sollte ein Fachbetrieb oder Schornsteinfeger die Luftzufuhr, den Verlauf und die Mündung des Abgaswegs, den Schornsteinzug, den Kaminboden, die Abstände zu brennbaren Materialien sowie den Zustand der Feuerstätte prüfen. Der Schornstein muss gereinigt und auf Verstopfungen, Undichtigkeiten sowie ungeeignete Innenrohre oder Mündungen kontrolliert werden.

Prüfen Sie nach dem Einbau, ob der Rauch unter den maßgeblichen Betriebsbedingungen vollständig in den Abgasweg eintritt und nicht in den Raum austritt. Veränderungen wie neue Fenster, Abluftventilatoren oder Umbauten in angrenzenden Räumen können die verfügbare Luftmenge und die Funktion des Schornsteins beeinflussen. Stellen Sie die Nutzung sofort ein, wenn Rauch oder Abgase in den Raum gelangen, ein Kohlenmonoxidmelder auslöst, sich Bauteile verschieben oder erhebliche Risse und offene Fugen entstehen. Lüften Sie den Raum und holen Sie fachkundigen Rat ein, bevor Sie den Kamin erneut anzünden.

Inspektion und Wartung

  • Prüfen Sie Kaminrückwand, Rauchfangsturz und angrenzende Fugen vor Beginn der Heizperiode sowie in angemessenen Abständen während der Nutzung.
  • Achten Sie auf Verschiebungen, breiter werdende Risse, loses Material, beschädigte Abdichtungen und Spalten, durch die heiße Gase an die umgebende Konstruktion gelangen könnten.
  • Halten Sie Schornstein und Feuerstätte durch regelmäßige fachgerechte Reinigung frei von Ruß, Ablagerungen und Verstopfungen.
  • Ersetzen Sie beschädigte Hochtemperatur-Dämmschnüre oder Dichtstoffe durch Materialien, die für den Einbauort und die Betriebstemperatur geeignet sind.
  • Lassen Sie wiederkehrende Risse oder Rauchaustritt untersuchen, anstatt die Symptome lediglich mit zusätzlichem Mörtel oder Dichtstoff abzudecken.

Häufig gestellte Fragen

Was ist eine Kaminrückwand?

Eine Kaminrückwand ist ein hitzebeständiges Bauteil, das die Rückseite des Feuerraums in einem traditionellen offenen Kamin bildet. Sie schützt das dahinterliegende Mauerwerk vor direkter Flammeneinwirkung und intensiver Strahlungswärme.

Welche Funktion hat ein Rauchfangsturz?

Der passende Rauchfangsturz bildet den Rauchfang zwischen Feuerraum und Schornstein. Bei korrekter Positionierung innerhalb einer geeigneten Kaminkonstruktion leitet er die Verbrennungsgase zum Abgasweg.

Werden Kaminrückwand und Rauchfangsturz zusammen verwendet?

Ja. Es handelt sich um aufeinander abgestimmte Komponenten, deren Nenngröße und Geometrie übereinstimmen müssen. Prüfen Sie die Abmessungen beider Bauteile und den gesamten Kaminaufbau, statt sich ausschließlich auf die Größenbezeichnung zu verlassen.

Sollte ich eine Kaminrückwand mit 16 oder 18 Zoll wählen?

Die Auswahl richtet sich nach der gemessenen Kaminöffnung, dem Feuerrost, der verfügbaren Tiefe und dem passenden Rauchfangsturz, nicht allein nach der historischen Größenbezeichnung des Kamins. Die Kaminrückwand mit 16 Zoll hat eine innere vordere Breite von 15,5 Zoll, die Ausführung mit 18 Zoll eine innere vordere Breite von 17,5 Zoll.

Entspricht die Nenngröße der Gesamtbreite der Kaminrückwand?

Nein. Das 16-Zoll-Modell ist vorn außen etwa 19 Zoll breit, das 18-Zoll-Modell etwa 22 Zoll. Prüfen Sie vor der Bestellung sämtliche Abmessungen.

Welche maximale Temperaturbeständigkeit ist angegeben?

Für beide Produkte dieser Kategorie ist eine maximale Temperaturbeständigkeit von 1400 °C angegeben. Dabei handelt es sich um eine Material- beziehungsweise Produktangabe, nicht um eine Garantie für die Leistung der fertiggestellten Feuerstätte.

Ist der Rauchfangsturz tragend?

Er ist als Formteil für den Rauchfang und nicht als tragender Sturz zu behandeln. Die Produktinformationen enthalten keine Angaben zu statischer Tragfähigkeit, zulässiger Spannweite oder Bewehrung. Eine erforderliche Abstützung des Mauerwerks muss separat geplant werden.

Verhindert der Rauchfangsturz die Entstehung von Kohlenmonoxid?

Nein. Er unterstützt die Ausbildung des Rauchfangs, kann jedoch die Entstehung von Kohlenmonoxid nicht verhindern. Eine ausreichende Luftzufuhr, ein geeigneter und gewarteter Schornstein, fachgerechter Einbau und Inbetriebnahme sowie ein normgerechter Kohlenmonoxidmelder sind wesentliche Sicherheitsmaßnahmen.

Wie wird der Rauchfangsturz ausgerichtet?

Laut Produktanleitung wird er auf seiner gebogenen Seite eingebaut, wobei die U-förmige Öffnung zur Rückseite des Kamins zeigt. Prüfen Sie die Ausrichtung vor dem Einbau anhand der aktuellen mitgelieferten Anleitung.

Welcher Abstand ist zwischen Kaminrückwand und Rauchfangsturz erforderlich?

Die veröffentlichte Anleitung für die Kaminrückwand schreibt zwischen Rückwand und Rauchfangsturz einen Abstand von 110 mm ± 10 mm vor. Auch die gesamte Geometrie von Kamin und Schornstein muss geeignet sein.

Was wird hinter der Kaminrückwand eingebaut?

Die Einbaumethode des Herstellers sieht hinter der Kaminrückwand eine Dehnungsfuge und Vermiculit-Dämmmasse vor. Der Einbau muss gemäß der aktuellen Anleitung erfolgen und den erforderlichen Bewegungsraum für die Wärmeausdehnung gewährleisten.

Warum benötigt eine Kaminrückwand eine Dehnungsfuge?

Das feuerfeste Bauteil dehnt sich beim Erwärmen aus und zieht sich beim Abkühlen zusammen. Eine geeignete Fuge verringert die Einspannung und die daraus entstehenden mechanischen Belastungen der Kaminrückwand und des angrenzenden Mauerwerks.

Wie wird die Kaminrückwand zur Kaminverkleidung hin abgedichtet?

Für den vorderen Anschluss ist eine geeignete Hochtemperatur-Dämmschnur als komprimierbare Füllung vorgesehen, die anschließend mit hitzebeständigem Dichtstoff abgeschlossen wird. Wo Bewegungen aufgenommen werden müssen, darf diese flexible Abdichtung nicht durch eine starre Mörtelfuge ersetzt werden.

Wann darf das erste Feuer angezündet werden?

Lassen Sie alle Komponenten und Einbaumaterialien gemäß den jeweiligen Anleitungen trocknen. Wurde die Kaminrückwand zuvor ungeschützt im Freien gelagert, darf sie laut Produktanleitung erst drei Tage nach dem Einbau verwendet werden. Beginnen Sie mit einem kleinen Feuer und steigern Sie die Hitze bei den folgenden Heizvorgängen schrittweise.

Können diese Bauteile in einem geschlossenen Kaminofen oder Kamineinsatz verwendet werden?

Sie sind für traditionelle offene Kamine vorgesehen. Bauen Sie sie nicht in einen geschlossenen oder gerätespezifischen Feuerraum ein, sofern der Gerätehersteller und ein Fachbetrieb die Eignung für diesen Anwendungsfall nicht bestätigt haben.

Welche britische Norm gilt für Bauteile offener Kamine?

BS 1251:2015 ist die aktuelle britische Norm für Bauteile offener Kamine, einschließlich Kaminrückwänden und Rauchfangstürzen. Verweise auf BS 1251:1987 sind veraltet, da diese Ausgabe zurückgezogen wurde. Wenn die Einhaltung einer bestimmten Ausgabe vorgeschrieben ist, sind aktuelle Konformitätsnachweise einzuholen.

Wann sollte eine Kaminrückwand fachgerecht geprüft werden?

Veranlassen Sie eine Prüfung, wenn sich Kaminrückwand oder Rauchfangsturz verschieben, ein Riss breiter wird, sich Material löst, Dichtfugen versagen, Rauch in den Raum austritt oder ein Kohlenmonoxidmelder auslöst. Verwenden Sie den Kamin erst wieder, wenn die Ursache festgestellt und behoben wurde.